Veranstaltungsreihe 2024

In Koope­ra­ti­on mit dem Femi­nis­ti­schen Streik Bre­men haben wir im Herbst und Win­ter 2024 eine Ver­an­stal­tungs­rei­he zum Umgang mit sexua­li­sier­ter Gewalt orga­ni­siert. Hier fin­dest du Infos zu den Ver­an­stal­tun­gen. Die Auf­nah­men der Vor­trä­ge und ggf. wei­ter­füh­ren­de Mate­ria­li­en zu den Ver­an­stal­tun­gen ver­öf­fent­li­chen wir bald hier.
Bei dem Vor­trag von Chris­ti­an Spo­den von der Fach­stel­le für Gewalt­prä­ven­ti­on zu Pro­fes­sio­nel­ler Täter­ar­beit am 21.11., kam es mehr­mals zu — aus unse­rer Sicht unnö­ti­gen — Gewalt­schil­de­run­gen. Wir sind daher noch unsi­cher ob und wie wir die Auf­nah­me ver­öf­fent­li­chen. Wir hof­fen ihr habt die Ver­an­stal­tung gut über­stan­den. Falls ihr noch Rück­mel­dung oder Rede­be­darf habt, mel­det euch bei uns unter kontakt[at]knicklicht-bremen.de. Auch gene­rell freu­en wir uns über euer Feed­back.

Mittwoch, den 18.09. — “Café gegen patriarchale Gewalt”

Donnerstag, den 17.10. — “Café gegen patriarchale Gewalt”

Gemeinsam lernen, Erfahrungen teilen und Kräfte bündeln
[thematische Inputs und Austausch]
Organisiert von: Feministischer Streik Bremen

Ursachen

Donnerstag, den 24.10. — Sexualisierte Gewalt und Männlichkeit

Einblick in Analysen der Zusammenhänge von sexualisierter Gewalt und Männlichkeit [Vortrag und Austausch]
Referentin: Jana Haskamp (Sexual- und Paartherapeutin, Sexualpädagogin und Bildungsreferentin aus Berlin)
Organisiert von: Knicklicht

Sprache

Donnerstag, den 07.11. — (K)eine Privatsache?

Schwei­gen und Spre­chen über sexua­li­sier­te Gewalt.
[Vor­trag mit anschlie­ßen­dem Refle­xi­ons­teil]
Refe­ren­tin: Frau­ke Schuß­mann (Bre­men)
Orga­ni­siert von: Knick­licht

Betroffenenunterstützung

Samstag, den 16.11 Selbstorganisierte Betroffenenunterstützung

Gemeinsam handlungsfähig werden bei Gewalt im eigenen Umfeld
[Workshop]
Durchführung von: Gegen_Gewalt (Würzburg)
Organisiert von: Knicklicht

Dienstag, den 19.11. — “Café gegen patriarchale Gewalt”

Gemeinsam lernen, Erfahrungen teilen und Kräfte bündeln
[thematische Inputs und Austausch]

Täterarbeit

Donnerstag, den 21.11Einblicke in Professionelle Täterarbeit

Voraussetzungen, Ziele und Grenzen der professionellen Arbeit mit Verursachern (sexualisierter) Gewalt [Vortrag und Austausch]
Referent: C. Spoden von der Fachstelle für Gewaltprävention (Bremen)
Organisiert von: Knicklicht

Beim kam es mehr­mals zu — aus unse­rer Sicht unnö­ti­gen — Gewalt­schil­de­run­gen. Wir sind daher noch unsi­cher ob und wie wir die Auf­nah­me ver­öf­fent­li­chen. Wir hof­fen ihr habt die Ver­an­stal­tung gut über­stan­den. Falls ihr noch Rück­mel­dung oder Rede­be­darf habt, mel­det euch bei uns unter kontakt[at]knicklicht-bremen.de.

Gemeinschaftlicher Umgang

Samstag, den 7.12. — Zum gemeinschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt in linken Zusammenhängen. [Podiumsdiskussion]

Mehr Infos

Die Podi­ums­dis­kus­si­on ist die Abschluss­ver­an­stal­tung in der Rei­he ‘Ver­ant­wor­tung über­neh­men’. Mit dem Podi­um und anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on möch­ten wir die ver­schie­de­nen The­men und Fra­gen der vor­he­ri­gen Ver­an­stal­tun­gen zusam­men­füh­ren.

Gemein­sam mit unse­ren Podi­ums­gäs­ten, die lang­jäh­ri­ge Erfah­run­gen in der Betrof­fe­nen­un­ter­stüt­zung und Aus­ein­an­der­set­zung mit sexua­li­sier­ter Gewalt in lin­ken Räu­men und Debat­ten mit­brin­gen, dis­ku­tie­ren wir:

 > Den Stand femi­nis­ti­scher Kämp­fe zu sexua­li­sier­ter Gewalt in lin­ken Räu­men.
> Die Bedeu­tung von Betrof­fe­nen­zen­trie­rung und trau­ma-infor­mier­ten Ansät­zen.
 > Kri­ti­ken und Mög­lich­kei­ten im Umgang mit gewalt­aus­üben­den Per­so­nen.
 > Stra­te­gien für kol­lek­ti­ve Ver­ant­wor­tung und gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung.

Ins von Sup­port­Sup­port Ham­burg: Die Grup­pe berät Per­so­nen und ande­re Grup­pen, die sich in kol­lek­ti­ven Pro­zes­sen im Umgang mit Gewalt befin­den. Sie sup­port­en den Sup­port. Dabei geben sie Wis­sen aus eig­nen Erfah­run­gen mit sol­chen Pro­zes­sen wei­ter, damit ande­re nicht (wie sie selbst) immer wie­der von vor­ne anfan­gen müs­sen.


Fußnoten

  1. Defi­ni­ti­ons­macht: Nur die betrof­fe­ne Per­son kann defi­nie­ren, ob eine sexua­li­sier­te Grenz­ver­let­zung statt gefun­den hat und was sie_er als Gewalt emp­fin­det. Gewalt wird auf­grund der per­sön­li­chen Geschich­te, Gegen­wart und Erfah­rung von Betrof­fe­nen sub­jek­tiv unter­schied­lich erlebt, ein­ge­ord­net und ein­ge­schätzt. Sie kann somit nicht an schein­bar objek­ti­ven Kri­te­ri­en fest­ge­macht wer­den. Wenn eine betrof­fe­ne Per­son einen sexua­li­sier­ten Über­griff so bezeich­net, dann ent­spricht das genau ihrer Wahr­neh­mung und ist somit als genau die­se Bezeich­nung zu akzep­tie­ren.
    ↩︎
  2. Par­tei­lich­keit: Wäh­rend Defi­ni­ti­ons­macht ein poli­ti­sches Kon­zept ist, beinhal­tet Par­tei­lich­keit die dazu gehö­ri­ge Hal­tung: Par­tei­lich­keit heißt die Defi­ni­ti­ons­macht der betrof­fe­nen Per­son und das was sie_er erzählt nicht in Fra­ge zu stel­len. Sich par­tei­lich zu zei­gen bedeu­tet somit sich akzep­tie­rend, respekt­voll und klar hin­ter die betrof­fe­ne Per­son zu stel­len. ↩︎